Wir wollen die Verkehrswende sinnvoll angehen und damit die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen.

Wir setzen uns dafür ein, dass in Offenburg ein umweltfreundlicher Verkehrsmix Selbstverständlichkeit wird. Sei es auf dem Weg zur Schule mit dem Bus, mit dem Fahrrad zur Arbeit oder mit dem Lastenrad zum Einkauf. Jede Generation soll sicher und gleichberechtigt ans Ziel kommen.

Setzen auch Sie sich mit ein, dass Offenburg fahrradfreundlicher wird.

ADFC-Fahrradklimatest

das Ergebnis vom ADFC-Fahrradklimatest ist da! Kurz zusammengefasst: Es gibt noch viel zu tun…
641 Personen haben sich für Offenburg am „Fahrradklimatest 2020“ des ADFC beteiligt. Das ist in Baden-Württemberg die höchste Beteiligung relativ zur Einwohnerzahl unter den Kommunen mit mehr als 50.000 Personen. Das Interesse am sicheren und bequemen Radfahren ist groß und steigt weiter. Übrigens: 368 Personen haben nicht nur Noten, sondern auch ausführliche Kommentare abgegeben.
Die Entwicklung der Ergebnisse in den letzten Jahren ist allerdings klar negativ: Während Offenburg noch 2012 bundesweit als Vorzeigefahrradstadt galt, fiel sie 2018 auf Platz 11 und 2020 auf Platz 19 zurück. Im Gegensatz zu anderen Städten in Baden-Württemberg, die sich verbessert haben, konnte Offenburg seinen Platz nicht halten.
Im Gesamtranking innerhalb vergleichbarer Städte wurde Offenburg mit der Gesamtnote 3,6 bewertet, wie schon 2018. Das spiegelt nicht die von den politischen Entscheidungsträgern propagierte Radförderung. Notwendige Entwicklungen wurden verschlafen oder ausgebremst.
In diesem Zusammenhang fordern die BI Rückenwind mit dem ADFC Offenburg erneut verstärkte Investitionen in den Radverkehr. Denn nach wie vor sind die Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung in Offenburg noch zu niedrig.
Besonders schlecht schneidet die Stadt im Urteil der Befragten beim Alltagsradfahren im Verhältnis zum Auto-Verkehr ab. Die Situation der Radfahrenden im Mischverkehr mit dem KFZ und die Qualität der Radwege werden durchweg mit knapp „Fünf“ beurteilt und damit deutlich schlechter als bei vergleichbaren Städten. Die Politik der Stadt, Radfahrende auf schmalen Radschutzstreifen auf viel befahrenen Straßen mit Tempo 50 zu leiten, verunsichert viele.
Auch das Zuparken von Radwegen bekam sehr schlechte Noten, die sich mit etwas gutem Willen und geringem Einsatz leicht verbessern ließen.
Die schlechte Beurteilung der Fahrradabstellanlagen und die weit überdurchschnittliche Sorge über Raddiebstähle stützen aus Sicht des ADFC und der BI die Forderung nach einem Rad- und Mobilitätszentrum am Bahnhof mit personell besetzter sicherer Fahrradverwahrung.
Gut beurteilt hingegen wurden die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und das Angebot öffentlicher Fahrräder-Verleih.
Die detaillierten Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 finden Sie auf
https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse

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